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Einbruchsserie im Berliner Süden: Zwei Männer wegen 37 Taten vor Gericht

Mehr als 425.000 Euro Beute und Schaden: In Berlin hat der Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder einer Einbrecherbande begonnen. Ein Deal ist möglich.

Symbolbild: Streifenwagen der Berliner Polizei

Symbolbild · Foto: Auge24.eu / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

In Berlin hat der Prozess gegen zwei Männer im Alter von 58 und 41 Jahren begonnen, die als mutmaßliche Mitglieder einer Einbrecherbande angeklagt sind. Die Staatsanwaltschaft legt dem Älteren laut Tagesspiegel 37 Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser zur Last, dem Jüngeren 21. Beute und Sachschaden summieren sich demnach auf mehr als 425.000 Euro.

Die Taten sollen sich vor allem in Zehlendorf, Lichtenrade, Lichterfelde und Mariendorf ereignet haben; laut Anklage ging es um Bargeld, Schmuck, Sammlermünzen und teure Uhren. Den 41-Jährigen sieht die Anklage als „Planer, Logistiker und Fahrer“ der Bande, auch ein Hehler soll fest zur Organisation gehört haben. Festgenommen wurden die beiden am 24. Februar – nach Erkenntnissen der Ermittler unmittelbar nach einem Einbruch in Lankwitz.

Für die Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung. Nach dem Bericht ist eine Verständigung im Verfahren möglich: Bei einem umfassenden Geständnis stünden für den 58-Jährigen mindestens sieben Jahre und neun Monate und höchstens achteinhalb Jahre Haft im Raum. Der Prozess wird am 20. Oktober fortgesetzt.

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