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Großangriff mit Drohnen auf St. Petersburg – Explosionen und Brände gemeldet

In der Nacht zum Sonntag meldeten Monitoring-Kanäle Explosionen und Feuer in Russlands zweitgrößter Stadt. Der Gouverneur der Region Leningrad spricht von 57 abgeschossenen Drohnen.

Archivbild (2012): Hafen von St. Petersburg

Archivbild · Foto: Artyom Svetlov / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Ukraine hat in der Nacht zum Sonntag nach Angaben von Monitoring-Kanälen einen großen Drohnenangriff auf St. Petersburg gestartet. Er begann demnach gegen 2.50 Uhr Ortszeit; Aufnahmen von Augenzeugen zeigen Drohnen über der Stadt und reagierende Flugabwehr. Der Gouverneur der umliegenden Region Leningrad, Alexander Drosdenko, erklärte, 57 ukrainische Drohnen seien abgeschossen worden. Trümmer beschädigten vier Autos auf einem Parkplatz, ein Feuer wurde gemeldet.

Die Monitoring-Kanäle Exilenova+ und Supernova+ nannten Hafenanlagen, Öltanker und ein Rechenzentrum als Ziele. Im Hafen liegt das Ölterminal St. Petersburg, eine der größten Anlagen Russlands für Lagerung und Export von Ölprodukten, das die Ukraine bereits am 4. Juli getroffen hatte. Das Ausmaß der Schäden war zunächst nicht unabhängig überprüfbar; der Kyiv Independent erklärte, er könne Ziele und Schäden nicht unabhängig bestätigen.

Bereits zuvor hatte Kiew Angriffe tief in Russland fortgesetzt. Der ukrainische Generalstab meldete einen Treffer auf eine Drohnenfabrik des Herstellers Roboavia in der Region Rostow am 16. Oktober; das Ausmaß der Schäden blieb unbestätigt. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach laut AP von mehr als 100 auf dem Weg zur Hauptstadt abgeschossenen Drohnen; an den Moskauer Flughäfen wurden nach Medienberichten mehr als 350 Flüge gestrichen oder verspätet.

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