Klingbeil an die SPD: „Wir wollen Verantwortung“ – Schluss mit Selbstbeschäftigung
Vor dem Parteitag im Januar verlangt der SPD-Chef in der „Bild am Sonntag“ ein Bekenntnis zum Regieren. Ob er selbst erneut für den Vorsitz antritt, lässt er offen.

Archivbild · Foto: Raimond Spekking / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
SPD-Chef Lars Klingbeil fordert von seiner Partei vor dem Parteitag im Januar ein klares Bekenntnis zum Regierungswillen. „Ich will, dass die SPD immer ausstrahlt: Wir wollen Verantwortung“, sagte der Vizekanzler und Finanzminister der „Bild am Sonntag“.
Die Sozialdemokraten sollten die Selbstbeschäftigung sein lassen und sich um die Probleme des Landes kümmern, verlangte Klingbeil. Krisen und Kriege prägten den Alltag der Menschen, das Wachstum kehre zurück und Investitionen müssten vorangebracht werden. „Entscheidungen für das Land – darum geht es“, sagte er. Dafür brauche es die bestmögliche Aufstellung.
Ob Klingbeil auf dem Parteitag erneut für den Vorsitz kandidiert, hat er bislang nicht erklärt. Kanzler Friedrich Merz hatte die SPD am Samstag beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn gewarnt, es gebe auch für ihn Grenzen.
