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„Samson“-Entwickler Liquid Swords ist pleite – rund 30 Beschäftigte betroffen

Das schwedische Studio des „Just Cause“-Erfinders Christofer Sundberg hat nach monatelang ausgebliebenen Gehältern Konkurs angemeldet. Ein Insolvenzverwalter sucht einen Käufer.

Symbolbild: Uferbebauung am Katarinavägen in Stockholm

Symbolbild · Foto: JIP / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das schwedische Spielestudio Liquid Swords hat Konkurs angemeldet. Nach Angaben der Wirtschaftszeitung Breakit, auf die sich Insider Gaming und M&A Insights berufen, wurde das Verfahren am 12. Oktober eröffnet, nachdem das Studio seinen Beschäftigten mehrere Monate lang keine Gehälter gezahlt hatte. Knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen nun staatliche Unterstützung erhalten.

Gegründet wurde Liquid Swords 2020 von Christofer Sundberg, Mitgründer der Avalanche Studios und kreativer Kopf der „Just Cause“-Reihe. Das einzige veröffentlichte Spiel des Studios, das Actionspiel „Samson“, erschien im April 2026 und kam bei der Kritik schlecht an: Metacritic weist eine Wertung von 51 aus. Der chinesische Konzern NetEase hatte 2022 laut Breakit 220 Millionen Kronen investiert und zählt nun zu den großen Gläubigern.

Insolvenzverwalter Karl Björlin von der Kanzlei Cirio führt das Unternehmen vorerst weiter und sucht einen Käufer, bevorzugt für das Studio als Ganzes; auch Sundberg selbst gilt als möglicher Interessent. Unklar ist, ob die Rechte an „Samson“ Teil eines Verkaufs sein können – sie wurden als Sicherheit für frühere, noch nicht zurückgezahlte Kredite verpfändet.

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