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Gas aus dem Schwarzen Meer: Plattform „Osman Gazi“ ist zum Sakarya-Feld unterwegs

Die türkische Förderplattform hat den Hafen Filyos verlassen. Erdoğan kündigt eine Verdopplung der Gasförderung im Schwarzen Meer auf 20 Millionen Kubikmeter pro Tag an – ab Anfang 2027.

Titelgrafik: Gas aus dem Schwarzen Meer: Plattform „Osman Gazi“ ist zum Sakarya-Feld unterwegs

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Die schwimmende Gasaufbereitungsanlage „Osman Gazi“ hat den türkischen Hafen Filyos verlassen und ist auf dem Weg zum Gasfeld Sakarya im türkischen Teil des Schwarzen Meeres, berichtet die bulgarische Zeitung „Sega“. Vor wenigen Tagen war das Auslaufen angekündigt worden, nun ist die Anlage zu ihrem Einsatzort auf offener See unterwegs.

Die Plattform ist 298,5 Meter lang, 56 Meter breit und 29,5 Meter hoch. Sie verfügt über 21 Produktionseinheiten und eine eigene Stromerzeugung, hat 140 Mann Besatzung und ist auf 20 Jahre Betrieb ausgelegt. Vor Ort wird sie an die Bohrlöcher angeschlossen, fördert und trocknet das Gas; eine mehr als 160 Kilometer lange Pipeline bringt es an Land.

Das erste Abfackeln wird für Ende 2026 erwartet, die Förderung soll Anfang 2027 beginnen. „Wir schlagen ein neues Kapitel in unserer Energiegeschichte auf“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei der Verabschiedung. Nach seinen Worten soll sich die Förderung im Schwarzen Meer auf 20 Millionen Kubikmeter pro Tag verdoppeln; ab 2027 werde jeder dritte Haushalt in der Türkei heimisches Gas nutzen.

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