Investitionsgipfel in Berlin: Merz empfängt 200 Konzernchefs – Stargast Jensen Huang
Die Bundesregierung lädt erstmals zum „Invest in Germany Summit“. Am Montagabend spricht Kanzler Merz, danach diskutiert er auf der Bühne mit Nvidia-Chef Jensen Huang.

Archivbild · Foto: Anderseidesvik / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Bundesregierung richtet am Montag und Dienstag erstmals einen „Invest in Germany Summit“ aus. Rund 200 internationale und deutsche Vorstandschefs und Investoren treffen dabei auf die Spitzen der Politik. Am Montagabend eröffnet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen Empfang im Kraftwerk Berlin mit einer Rede und einem Bühnengespräch mit Nvidia-Chef Jensen Huang.
Die Hauptkonferenz folgt am Dienstag in der Wirtschaftshochschule ESMT am Schloßplatz, dem früheren Staatsratsgebäude der DDR. Dabei sind auch Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und etwa das halbe Kabinett. Nach dpa-Informationen werden erste Deals erwartet, darunter mit Nvidia zur industriellen KI.
Hintergrund ist die schwache Investitionstätigkeit: Laut Allianz Research sanken die Gesamtinvestitionen in Deutschland von 2019 bis 2025 um 6,4 Prozent, im übrigen Euroraum stiegen sie um 6,7 und in den USA um 20,2 Prozent. Als Hemmnisse gelten hohe Energiekosten, Steuern und Abgaben sowie Bürokratie. Die Regierung wirbt um privates Kapital für Stromnetze, Verteidigung, Halbleiter, Rechenzentren und Verkehrswege.
