Gmail sammelt die To-dos: Google verteilt „AI Inbox“ an Firmenkunden in den USA
Googles KI-Posteingang filtert Aufgaben und Fristen aus Mails und fasst lange Diskussionen zusammen. Dazu kommt Gmail Live für Sprachfragen ans Postfach – vorerst nur auf Englisch in den USA.
Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Video: YouTube · Google Workspace · youtube.com
Google verteilt seine KI-Funktion „AI Inbox“ in Gmail an zahlende Kunden von Google Workspace. Die von Gemini gestützte Ansicht besteht aus zwei Teilen: „Suggested to-dos“ sammelt Aufgaben, Abgaben und Fristen aus E-Mail-Verläufen, „Topics to catch up on“ fasst Diskussionen über mehrere Nachrichten zusammen, damit Nutzer Entscheidungen und Statusänderungen schnell nachlesen können. Die Funktion wertet nur den Haupt-Posteingang aus und ist als Beta gekennzeichnet.
Für Domains mit schnellem Update-Zyklus begann die Verteilung am 12. Oktober, für den regulären Zyklus folgt sie ab dem 26. Oktober; bis die Funktion sichtbar wird, können jeweils bis zu 15 Tage vergehen. Berechtigt sind unter anderem die Business- und Enterprise-Tarife sowie Frontline Plus und AI Pro for Education. Administratoren können die Funktion laut Technobezz nicht steuern.
Parallel startete am 15. Oktober Gmail Live: In den Apps für Android und iOS können Nutzer ihrem Postfach Fragen stellen und hören eine gesprochene Antwort, eine Karte zeigt die zitierten E-Mails. Beide Funktionen sind vorerst auf Nutzer in den USA mit der Spracheinstellung Englisch (USA) beschränkt. AI Inbox hatte Google im Januar vorgestellt, Gmail Live im Mai.
