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Fusionsprojekt ITER: Video zeigt Ausbau des ersten 80-Tonnen-Radialträgers

Beim Bau des Fusionsexperiments ITER ist der erste von neun Radialträgern aus der Tokamak-Grube gehoben worden. Ein ITER-Video zeigt den Ausbau – ein Zeichen, dass die Montage vorankommt.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Oak Ridge National Laboratory / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · iterorganization · youtube.com

Auf der Baustelle des internationalen Fusionsexperiments ITER in Südfrankreich ist am 7. Oktober der erste sogenannte Radialträger aus der Tokamak-Grube gehoben worden. Das teilte die ITER-Organisation am 12. Oktober mit; ein kurzes Video auf ihrem offiziellen YouTube-Kanal zeigt den Ausbau des 80 Tonnen schweren Trägers. Die Aktion dauerte laut ITER knapp zwei Stunden, beteiligt waren mehr als 20 Personen.

Die neun Radialträger sind vorübergehende Hebe- und Haltewerkzeuge: Sie stützen die mehr als 1.000 Tonnen schweren Sektormodule der Vakuumkammer, wenn diese in die Grube abgesenkt werden, und halten sie danach monatelang zwischen der zentralen Säule und der Wand des biologischen Schilds in Position. Erst wenn ein Sektor ausgerichtet ist und seine Last auf die Schwerkraftstützen und die sogenannte Krone übertragen wurde, kommt der Träger heraus. Der erste gehörte zu Sektormodul Nr. 5. Sébastien Koczorowski, stellvertretender Programmleiter für die Maschinenmontage, sprach von einem wichtigen Meilenstein.

Ohne den Träger können in der Grube nun Schweißarbeiten und die Montage außerhalb der Vakuumkammer beginnen. Drei weitere Träger sollen laut Montageingenieur Colin Smith rasch folgen. Das letzte Sektormodul soll im Frühjahr 2027 in die Grube abgesenkt, der letzte Radialträger im September 2027 entfernt werden.

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