Vance in Michigan: Benzinpreise sinken, „wenn dieser Konflikt vorbei ist“
Bei einer Bürgerfragestunde verteidigte der Vizepräsident den Iran-Krieg, wies Korruptionsvorwürfe gegen Trump zurück und ließ eine Kandidatur 2028 offen.
Foto: Emily J. Higgins / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
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US-Vizepräsident JD Vance hat bei einer von CBS am Samstagabend ausgestrahlten Bürgerfragestunde in Michigan sinkende Spritpreise in Aussicht gestellt: „Wenn dieser Konflikt vorbei ist, werden wir sehen, dass die Benzinpreise fallen.“ Kontrolliere Iran die Schifffahrt durch die Straße von Hormus, würden die Preise weiter steigen. Laut Fox News machte er zudem die Vorgängerregierung von Joe Biden für die hohen Benzinpreise verantwortlich.
Zum Iran-Krieg sagte Vance, man habe „in gewisser Weise entscheidend gewonnen“, aber „der Feind hat auch eine Stimme“. Washington wolle eine „endgültige, feste Zusage“ Irans, sein Atomprogramm nicht wieder aufzubauen. Auf Korruptionsvorwürfe angesprochen räumte er ein: „Ja, Washington ist eine korrupte Stadt“ – er habe aber „nicht den geringsten Beweis“ gesehen, dass der Präsident daran beteiligt sei. Wer Zugang zum Weißen Haus verkaufe, handle „widerlich“ und müsse Konsequenzen tragen.
Michigan gilt als einer der Staaten, die über die Mehrheit im Senat bei den Wahlen im November entscheiden könnten. Vance lobte den republikanischen Kandidaten Mike Rogers als „bemerkenswert unabhängig“ in der Iran-Frage und kritisierte den Demokraten Abdul El-Sayed. Auf die Frage, ob er 2028 womöglich nicht als Präsident kandidiere, sagte Vance: „Natürlich gibt es diese Möglichkeit.“
