Strompreise: Neukunden zahlen rund 31 Cent – Netzentgelte steigen 2027
Laut Strom-Report zahlen Neukunden derzeit rund 31,2 Cent je Kilowattstunde, Bestandskunden 34,4 Cent. Die Entgelte der Übertragungsnetze sollen 2027 um rund 24 Prozent steigen.

Symbolbild · Foto: RobbieIanMorrison / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Wer den Stromanbieter wechselt, zahlt in Deutschland derzeit im Schnitt 31,2 Cent je Kilowattstunde, wie das Portal Strom-Report (Stand 18.10.2026) ausweist. Der Oktober-Durchschnitt für Neukundentarife liegt bei 30,8 Cent. Haushalte mit bestehenden Verträgen zahlen laut den von Strom-Report ausgewerteten Daten von Verivox und Check24 im Mittel 34,4 Cent – gerechnet mit 4.000 Kilowattstunden im Jahr.
Teurer werden die Netze: Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben Anfang Oktober vorläufige Entgelte für 2027 veröffentlicht – 3,54 statt 2,86 Cent je Kilowattstunde, ein Plus von rund 24 Prozent. Bei Haushalten kommt das nur teilweise an: Verivox erwartet laut Strom-Report, dass die Verteilnetzentgelte 2027 dadurch um rund 0,24 Cent je Kilowattstunde brutto steigen – rund 10 Euro im Jahr bei 4.000 kWh.
Entlastung ist angekündigt, aber nicht terminiert: Der Kanzler will die Stromsteuer auf das EU-Minimum senken, von 2,05 auf 0,1 Cent je Kilowattstunde. Ein Haushalt mit 4.000 kWh spart laut Strom-Report dann rund 93 Euro im Jahr. Im Großhandel lag der Day-Ahead-Börsenpreis im Oktober im Monatsmittel bei rund 154 Euro je Megawattstunde (Strom-Report nach EPEX-Spot-Daten, Stand 13.10.2026).
