Bericht: Allein der Speicher der PlayStation 6 soll über 680 Dollar kosten
Ein Hardware-Insider beziffert die Kosten für RAM und SSD-Speicher pro PS6 auf mehr als 680 Dollar. Sony äußert sich nicht. Analysten rechnen mit Preisen um 1.000 Dollar.

Symbolbild · Foto: PantheraLeo1359531 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Speicherkrise könnte die nächste Konsolengeneration deutlich verteuern. Nach Angaben des Insiders KeplerL2, der laut dem Fachportal VGC in der Vergangenheit zutreffend über AMD-Hardware berichtet hat, kosten Arbeitsspeicher und SSD-Speicher (RAM und NAND) allein bereits mehr als 680 US-Dollar pro PlayStation 6. Als Sony das Design der Konsole festgelegt habe, seien diese Bauteile noch deutlich günstiger gewesen. Die Angaben stammen aus einem Beitrag im Forum NeoGAF und sind nicht bestätigt; Sony hat sich dazu nicht geäußert.
Hintergrund sind stark gestiegene Preise für Speicherchips, die vor allem durch die Nachfrage von KI-Rechenzentren knapp geworden sind. Eine PS5 kostet inzwischen 200 Dollar beziehungsweise 200 Pfund mehr als zum Start. Die PS6 sollte Berichten zufolge frühestens 2027 erscheinen; Xbox-Chefin Asha Sharma hatte bereits erklärt, dass die Speicherkosten Preis und Verfügbarkeit der eigenen nächsten Konsole „Project Helix“ beeinflussen würden.
Analysten rechnen mit hohen Preisen: Joost van Dreunen, Chef der Firma Aldora, sagte laut GamesIndustry.biz, bei dieser Entwicklung erscheine die nächste Generation womöglich erst 2028 – und dann seien über 1.000 Dollar die Untergrenze. Manu Rosier vom Marktforscher Newzoo erwartet dagegen, dass die Basismodelle aus psychologischen und Marketinggründen unter 999 Dollar bleiben, Premium-Varianten aber teurer werden könnten.
