„Beyond These Stars“ im Test: Eine Stadt auf dem Rücken eines Weltraumwals
Der Nachfolger von „Before We Leave“ ist als Version 1.0 erschienen. Tests loben die verzahnten Systeme und die ruhige Stimmung – Einsteiger dürften es aber schwer haben.
Foto: Giles Laurent / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Hooded Horse · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Saving Content: 4 („Awesome“)
- Plattformen
- PC
- Studio
- Balancing Monkey Games (Hooded Horse)
- Release
- 16.10.2026
+ Stärken
- Gemütlicher Städtebau auf einem Weltraumwal
- Reisen zu neuen Planeten über eine Sternenkarte
- Eng verzahnte Produktionsketten
- Ruhige Musik und stimmige Optik
– Schwächen
- Steile Lernkurve – nichts für Einsteiger
- Zu wenige Hinweise und Informationen
- Keine Sprachausgabe in Dialogen
Fazit der Kritik
Ein ungewöhnlicher, entspannter Städtebauer mit erstaunlich tiefen Systemen – wer sich durch die steile Lernkurve kämpft, wird belohnt.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Das Aufbauspiel „Beyond These Stars“ des Studios Balancing Monkey Games ist am 16. Oktober als Version 1.0 für den PC erschienen, der Start war zuvor um einen Tag verschoben worden. Publisher ist Hooded Horse, auf Steam kostet das Spiel regulär 29,99 US-Dollar, zum Start gibt es bis zum 30. Oktober 20 Prozent Rabatt. Als Nachfolger von „Before We Leave“ lässt es die Spieler eine Stadt auf dem Rücken des empfindungsfähigen Weltraumwals Kewa errichten: Produktionsketten wollen aufgebaut, Wasser umgeleitet und Verschmutzung vermieden werden – und weil der Wal hungrig werden kann, müssen auch seine Bedürfnisse erfüllt sein. Über Dialoge lässt sich beeinflussen, wohin Kewa als Nächstes fliegt; mit Drohnen und Raketen werden neue Planeten erkundet und Außenposten gegründet.
Saving Content vergibt die Wertung 4 („Awesome“) und nennt das Spiel eine gelungene Fortsetzung, die sowohl in kurzen als auch langen Sitzungen funktioniere. Gelobt werden das gemütliche Spielgefühl, die Reisen über eine Sternenkarte, der Naturschutz-Gedanke rund um den Wal sowie Optik und Musik. LadiesGamers zeigt sich ebenfalls angetan und hebt hervor, wie eng die einzelnen Systeme ineinandergreifen und wie sehr vorausschauende Planung belohnt wird.
Kritik gibt es an der Zugänglichkeit: LadiesGamers nennt die Lernkurve steil und wünscht sich mehr Hinweise und Informationen, das Spiel sei eher etwas für erfahrene Strategen. Saving Content vermisst eine Sprachausgabe in den Dialogen und konnte mit dem Zeichenstil der Zwischensequenzen wenig anfangen; die Handelssysteme habe man zudem nur oberflächlich ausprobieren können.
