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Huthi-Raketen auf Ausbildungslager im Jemen: Mindestens 53 Tote, über 200 Verletzte

Drei ballistische Raketen trafen in der Provinz Schabwa neue Rekruten – einer der verlustreichsten Angriffe auf Sicherheitskräfte in der Provinz. Präsidialrat-Chef Alimi kündigt eine „entschlossene Antwort“ an.

Titelgrafik: Huthi-Raketen auf Ausbildungslager im Jemen: Mindestens 53 Tote, über 200 Verletzte

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Bei einem Raketenangriff der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf ein Ausbildungszentrum der jemenitischen Regierungstruppen sind am Montag mindestens 53 Menschen getötet worden. Mehr als 200 wurden verletzt, wie die Provinzverwaltung von Schabwa mitteilte. Nach Angaben der Behörden schlugen drei ballistische Raketen in dem Zentrum am Rand der Provinzhauptstadt Atak ein, in dem neue Rekruten der inneren Sicherheit ausgebildet wurden. Die Behörden warnten, die Zahl der Opfer könne weiter steigen.

Die Huthis bekannten sich zu dem Angriff. Ein Sprecher behauptete, das Lager werde von saudischen Offizieren geführt, von denen einige getötet worden seien – Belege dafür legte er nicht vor. Die Provinzverwaltung sprach von einer „äußerst kritischen militärischen Eskalation“ und forderte Luftabwehr- und Frühwarnsysteme. Der Vorsitzende des Präsidialrats, Raschad al-Alimi, ordnete die Versorgung der Verletzten an und kündigte eine „entschlossene Antwort“ an.

Der Angriff ist Teil einer breiteren Front im Iran-Krieg, die den Waffenstillstand von 2022 zerbrochen hat. Huthi-Sprecher Jahja Sari reklamierte nach Angaben von CBS News zudem sechs Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien binnen 48 Stunden für sich, darunter auf den internationalen Flughafen von Riad. Regierungssprecher Oberst Madsched al-Nasili gab seinerseits an, die Regierungstruppen hätten binnen 24 Stunden 558 Huthi-Kämpfer getötet; unabhängig überprüfbar war das nicht.

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