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Industrie: Auftragsbestand wächst weiter – nur die Autobranche schwächelt

Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe stieg im August um 0,5 Prozent zum Vormonat und um 10,7 Prozent zum Vorjahr. Als einzige genannte Branche verzeichnete die Autoindustrie ein Minus.

Symbolbild: Fabrikhalle in Hannover, in der heute Baumaschinen gefertigt werden

Symbolbild · Foto: ChristianSchd / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im August 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen, saison- und kalenderbereinigt. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag veröffentlichte. Im Vergleich zum August 2025 lag der Bestand kalenderbereinigt um 10,7 Prozent höher. Die offenen Inlandsaufträge wuchsen um 0,4 Prozent, die Auslandsaufträge um 0,5 Prozent.

Getragen wurde das Plus vor allem vom Maschinenbau (+0,5 Prozent), vom sonstigen Fahrzeugbau mit Flugzeugen, Schiffen, Zügen und Militärfahrzeugen (+0,3 Prozent) sowie von der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+1,4 Prozent). Die Autoindustrie war die einzige genannte Branche mit einem Rückgang, ihr Auftragsbestand sank um 0,4 Prozent. Nach Hauptgruppen stiegen die Bestände bei Investitionsgütern um 0,2 Prozent und bei Vorleistungsgütern um 1,1 Prozent, bei Konsumgütern sanken sie um 0,1 Prozent.

Die sogenannte Reichweite des Auftragsbestands blieb unverändert bei 9,0 Monaten. Sie gibt an, wie lange Betriebe allein mit den vorhandenen Aufträgen ohne neue Bestellungen produzieren könnten. Bei den Investitionsgüterherstellern lag sie bei 12,6 Monaten, bei Vorleistungsgütern bei 4,6 und bei Konsumgütern bei 4,3 Monaten.

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