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Schwarzes Meer: Schiffsversicherungen steigen stark – Ninowa fordert Staatsgarantien

Nach Drohnenangriffen verweigern Versicherer teils den Schutz für Fahrten nach Bulgarien. Tanker-Policen kosten bis zu 2,5 Mio. Dollar. Ninowa will einen staatlichen Garantiefonds für Importe.

Archivbild (2018): Frachtschiff im Hafen von Warna

Archivbild · Foto: Alexey Komarov / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Vorsitzende der Partei „Unbeugsames Bulgarien“, Kornelija Ninowa, hat am Montagabend gefordert, dass der Staat die Versicherung von Importen und Exporten über das Schwarze Meer dringend absichert. „Eines der großen Probleme ist, dass die Versicherer Versicherungen verweigern oder diese so teuer werden, dass sie unbezahlbar sind“, sagte sie. Für Importe schlägt Ninowa einen befristeten staatlichen Garantiefonds vor, der Policen ganz oder teilweise abdeckt, oder Staatsgarantien. Für Exporte will sie die Kapazität der bulgarischen Exportversicherungsagentur erhöhen und die Bedingungen lockern. Ninowa warf der Regierung Zaudern und Inkompetenz vor.

Nach Angaben des Reeders Todor Georgiew haben sich Fracht- und Kaskoversicherungen nach den Angriffen in Bulgariens ausschließlicher Wirtschaftszone verdreifacht, berichtete Money.bg. Der Sonderverwalter von Lukoil Bulgaria, Ewgeni Simeonow, sagte, die Versicherung eines Öltankers im Schwarzen Meer sei von rund 200.000 auf 2,5 Millionen Dollar pro Schiff gestiegen. Die Raffinerie in Burgas habe Rohöl bis Anfang Dezember.

Der Finanzexperte Nikola Jankow warnte im Sender bTV, einige Versicherer hätten die Prämien erhöht, andere verweigerten den Schutz für Schiffe im westlichen Schwarzen Meer. „Wenn es keine Versicherungen gibt, schließen wir die Häfen Warna und Burgas“, sagte er. Jankow rief Bulgarien auf, aktiver um Unterstützung der Nato zu werben, etwa durch ständige Überwachung und Patrouillen.

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