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Laser für KI-Rechenzentren: Aixtron verdoppelt Auftragseingang im dritten Quartal

Der Chipanlagenbauer aus Herzogenrath meldet vorläufig rund 275 Millionen Euro an Aufträgen – mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Treiber sind Laser für die Datenübertragung.

Symbolbild: Lasermodule mit roten, grünen und violetten Strahlen

Symbolbild · Foto: 彭家杰 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Halbleiter-Anlagenbauer Aixtron hat im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen Aufträge über rund 275 Millionen Euro erhalten, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor mit 124 Millionen Euro. Analysten hatten im Mittel mit 214,6 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz stieg auf rund 184 Millionen Euro nach 119,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte rund 57 Millionen Euro bei einer Marge von 31 Prozent, nach 15,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Bruttomarge lag bei 48 Prozent. Vorstandschef Felix Grawert führte die Aufträge auf eine starke Nachfrage nach Anlagen für Laseranwendungen in der Datenkommunikation von KI-Rechenzentren zurück; ein günstiger Produktmix habe die Profitabilität deutlich über die Markterwartungen gehoben.

Aixtron baut Anlagen, auf denen dünne Schichten für Verbindungshalbleiter abgeschieden werden, etwa für Laser und Leistungselektronik. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Unternehmen. Die vollständige Quartalsmitteilung soll am 29. Oktober folgen.

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