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USA verbannen DeepSeek aus allen zivilen Bundesbehörden – auch Drittanbieter-Software

Das US-Heimatschutzministerium schließt die chinesische KI-Firma DeepSeek von Aufträgen aus und lässt ihre Produkte aus Behörden-IT entfernen. Die Anordnung wurde heute amtlich veröffentlicht.

Titelgrafik: DeepSeek-Verbot in US-Behörden

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Zivile US-Bundesbehörden dürfen keine Produkte und Dienste des chinesischen KI-Entwicklers DeepSeek mehr einsetzen. Das Heimatschutzministerium (DHS) hat eine entsprechende Anordnung am Dienstag im Federal Register, dem Amtsblatt der US-Regierung, veröffentlicht. Sie schließt Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence und verbundene Unternehmen von Beschaffungen aus und verlangt, vorhandene DeepSeek-Produkte aus den IT-Systemen zu entfernen – ausdrücklich auch Software von Drittanbietern, die auf DeepSeek-Modellen aufbaut.

Grundlage ist ein Lieferketten-Sicherheitsgesetz von 2018 und eine Empfehlung des Federal Acquisition Security Council. Nach Angaben von CyberScoop begründete Heimatschutzminister Markwayne Mullin den Schritt mit „multiple threat vectors“: DeepSeek speichere Daten auf Servern in China, übertragene Daten könnten „actionable intelligence on U.S. persons and/or government programs“ liefern. Ausnahmen müssen demnach 60 Tage im Voraus und mit zwingender Begründung beantragt werden.

Betroffen sind laut Engadget etwa die Umweltbehörde EPA und die Telekom-Aufsicht FCC; zudem darf DeepSeek nicht mehr an Regierungsaufträgen teilnehmen. Andere chinesische Modelle wie Kimi von Moonshot AI oder Qwen von Alibaba fallen laut CyberScoop nicht unter die Anordnung. Eine Stellungnahme von DeepSeek wurde in den Berichten nicht zitiert.

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