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US-Aufklärer „Poseidon“ über dem Schwarzen Meer – Radew: Morgen kommen Nato-Experten

Nach dem Drohnenangriff auf den Frachter „Chelsea 3“ patrouilliert ein US-Seefernaufklärer vor Bulgariens Küste. Ermittler lassen den Sprengstoff chemisch analysieren.

Seefernaufklärer Boeing P-8 Poseidon der US-Marine (Archivbild)

Archivbild · Foto: Steve Lynes from Sandhurst, United Kingdom / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Ein Seefernaufklärer der US-Marine vom Typ P-8 „Poseidon“ hat nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew begonnen, über dem Schwarzen Meer zu patrouillieren. Die Maschine soll Lagebilder sammeln und riskante Aktivitäten aufspüren. Radew sagte am Rande eines Spatenstichs für einen Batteriespeicherpark in Twardiza, einige Verbündete hätten nach seinen Gesprächen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte rasch reagiert. „Wir erwarten noch mehr Hilfe“, sagte er; wie lange die Flüge dauern, hänge von der Lage ab. Das Verteidigungsministerium bestätigte der Agentur BTA die Patrouille.

Zum Angriff auf den Frachter „Chelsea 3“ vom 13. Oktober sagte Radew, neben den Drohnenresten werde nun auch chemisch untersucht, welcher Sprengstoff eingesetzt wurde. Am Mittwoch sollen nach seinen Worten Teams verbündeter Staaten mit Hochtechnologie-Ausrüstung eintreffen. Sie sollen helfen festzustellen, um welchen Drohnentyp es sich handelt.

Berichte über einen Stillstand der Handelsschifffahrt wies Radew zurück: „Die Schiffe haben nicht angehalten.“ Seit Anfang Oktober hätten Varna und Burgas 30 Schiffe mehr abgefertigt als im gleichen Zeitraum 2025. Laut Mediapool startete die „Poseidon“ von einem Stützpunkt auf Sizilien und war bereits am 18. Oktober in Varna gelandet.

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