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Rekord beim Porto: Standardbrief soll ab 2027 1,15 Euro kosten

Die Deutsche Post will das Porto für den Standardbrief um 20 Cent anheben – so stark wie nie. Der Maxibrief wird fast doppelt so teuer. Die Bundesnetzagentur muss noch zustimmen.

Briefkasten der Deutschen Post (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Lupus in Saxonia / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Deutsche Post will das Briefporto zum 1. Januar 2027 so stark erhöhen wie nie zuvor: Der Standardbrief soll 1,15 Euro statt bisher 95 Cent kosten, ebenso die Postkarte. Für den Kompaktbrief werden 1,25 statt 1,10 Euro fällig, für den Großbrief 2,35 statt 1,80 Euro. Der Maxibrief steigt von 2,90 auf 5,00 Euro. Die Preise sollen bis Ende 2028 gelten.

Ins Ausland kostet der Standardbrief künftig 1,45 statt 1,25 Euro. Die Preise für Päckchen und Pakete von Privatkunden will die Post später bekanntgeben. Das Unternehmen begründet die Erhöhung mit seit Jahren sinkenden Briefmengen sowie steigenden Personal-, Energie- und Sachkosten. „Wenn immer weniger Briefe über diese Infrastruktur laufen, steigen die Kosten pro Brief zwangsläufig“, sagte Post-Vorständin Nikola Hagleitner.

Endgültig sind die Preise noch nicht: Die Bundesnetzagentur muss sie genehmigen, ihre Entscheidung wird im November erwartet. In einem Entwurf hatte die Behörde der Post für Briefe einen Spielraum von durchschnittlich 20,35 Prozent in Aussicht gestellt.

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