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„Chelsea 3“: Überreste gefunden – Verteidigungsminister weiß nicht, wovon

Verkehrsminister Peew meldet Funde auf dem angegriffenen Frachter, Verteidigungsminister Stojanow hat „keine Idee“, was es ist. Premier Radew kündigt eine chemische Analyse des Sprengstoffs an.

Hafen von Burgas am Schwarzen Meer (Archivbild)

Archivbild · Foto: Vammpi / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nach dem Angriff auf den Frachter „Chelsea 3“ im Schwarzen Meer sorgen widersprüchliche Aussagen in Bulgariens Regierung für Verwirrung. Verkehrsminister Georgi Peew sagte am Dienstag, es seien „bestimmte Überreste“ gefunden worden, die bulgarische Dienste nun analysierten. Was genau gefunden wurde und wo, konnte er nicht sagen. Die Öffentlichkeit werde informiert, sobald Ergebnisse vorlägen.

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow erklärte wenig später, er habe keine Idee, um welche Überreste es sich handle und ob sie von Drohnen oder von der Explosion stammten. Er rief dazu auf, die Ermittlungen der Militärstaatsanwaltschaft abzuwarten und nicht zu spekulieren. Das schwer beschädigte Schiff liegt im Hafen von Burgas.

Premierminister Rumen Radew sagte in Twardiza, neben den Überresten der Drohnen werde auch chemisch untersucht, welcher Sprengstoff verwendet wurde. Am Mittwoch kämen Teams verbündeter Staaten mit Hightech-Ausrüstung. „Wir hoffen, möglichst bald eine Antwort darauf zu bekommen, welcher Typ die Drohnen sind“, so Radew.

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