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Heizöl vor dem Winter: Laut Destatis fast 75 Prozent teurer als vor einem Jahr

Laut Preisportal Heizoel24 kosteten 100 Liter am 21.10. im Schnitt rund 174 Euro (bei 3000 Litern). Strom und Gas waren im September dagegen günstiger als ein Jahr zuvor.

Symbolbild: Tankwagen für die Heizöl-Lieferung

Symbolbild · Foto: Asurnipal / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Wer mit Öl heizt, muss vor dem Winter deutlich mehr bezahlen. Nach Angaben des Preisportals Heizoel24 lag der bundesweite Durchschnittspreis am 21.10.2026 bei rund 174 Euro je 100 Liter (Bestellmenge 3000 Liter, Stand vormittags). Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) war leichtes Heizöl im September 2026 um 74,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor; allein gegenüber August stieg der Preis um 18,5 Prozent.

Als Gründe nennt Heizoel24 die angespannte Lage an der Straße von Hormus, wo die Frachtkosten laut Goldman Sachs auf rund 20 Dollar je Barrel gestiegen seien, sowie gesunkene US-Lagerbestände bei Heizöl und Diesel. Die Nordseesorte Brent kostete am 21.10. rund 110 US-Dollar je Barrel. Die Inflationsrate in Deutschland lag im September laut Destatis bei 3,3 Prozent, Energie verteuerte sich um 14,9 Prozent, Kraftstoffe um 37,1 Prozent.

Nicht alle Energieträger wurden teurer: Strom kostete laut Destatis im September 5,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, Erdgas 2,8 Prozent und Fernwärme 1,0 Prozent weniger. Brennholz, Pellets und andere feste Brennstoffe lagen dagegen 15,6 Prozent über dem Vorjahr. Nahrungsmittel verteuerten sich insgesamt nur um 0,4 Prozent; Butter war 29,5 Prozent billiger, Eier 15,2 Prozent teurer.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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