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„WTF, Steve?“: Witkoffs Lob für Putin empört US-Senatoren beider Parteien

Trumps Gesandter nannte Putin nach der Freilassung eines US-Bürgers einen „Menschenfreund“. Kritik kommt von Republikanern und Demokraten, Vance und Trump verteidigen ihn.

Archivbild: Wladimir Putin gibt Steve Witkoff die Hand, Januar 2026

Archivbild · Foto: kremlin.ru / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Steve Witkoff, Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump, hat mit einem Lob für Kremlchef Wladimir Putin in Washington parteiübergreifend Kritik ausgelöst. Bei seinem Treffen in St. Petersburg bedankte er sich für die Freilassung des US-Bürgers Stephen Hubbard und sagte laut einem vom russischen Staatssender RT verbreiteten Video: „Sie sind auch ein Menschenfreund, Sir, und dafür zolle ich Ihnen Respekt.“ Im Original verwendete er das Wort „humanitarian“. Zuvor hatte er gesagt, Putin spreche viel davon, dass Trump ein Menschenfreund sei.

Der republikanische Senator Thom Tillis schrieb: „WTF, Steve?“ Sein Parteikollege John Cornyn aus Texas nannte Putin einen „eiskalten Killer“, der demokratische Senator Mark Kelly sprach von einem „Kriegsverbrecher“. Vizepräsident JD Vance verteidigte den Gesandten: Er finde es richtig, dass Witkoff „etwas Nettes“ zu jemandem sage, der gerade eine amerikanische Geisel freigelassen habe.

Trump selbst sagte, „für diesen speziellen Zweck“ könne man das wohl so sagen; er wolle sich aber weder in die eine noch in die andere Richtung äußern. Hubbard war 2022 festgenommen und als angeblicher Söldner für die Ukraine verurteilt worden, was er bestritt; Washington stuft ihn als zu Unrecht inhaftiert ein. Witkoff erklärte zudem, Putin habe neuen Dreiergesprächen zugestimmt, einer Waffenruhe stimme Russland aber weiterhin nicht zu.

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