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Tesla beginnt frühe Produktion des Roboters Optimus – Robotaxi soll nach Dallas

In Fremont ist die Fertigung des humanoiden Roboters angelaufen, Kunden sollen ihn laut Musk Ende 2027 bekommen. Der Quartalsgewinn sank um 43 Prozent, die Aktie gab nachbörslich nach.

Archivbild: Teslas humanoider Roboter Optimus in einer Ausstellung

Archivbild · Foto: Benjamin Ceci / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Tesla hat im Werk im kalifornischen Fremont mit der frühen Produktion seines humanoiden Roboters Optimus begonnen. Das gab der Elektroautobauer am Mittwoch (Ortszeit) mit seinen Zahlen zum dritten Quartal bekannt. Konzernchef Elon Musk bremste in der Telefonkonferenz mit Analysten allerdings die Erwartungen: Bis zu einer Rate von 20.000 Robotern pro Woche dürfte es mindestens ein Jahr dauern. Externe Kunden sollen nach seinen Angaben etwa Ende 2027 beliefert werden. Ungefähr ab April kommenden Jahres soll der neue Tesla-Chip AI5 in Optimus eingebaut werden.

Beim fahrerlosen Taxidienst kündigte Tesla-Manager Ashok Elluswamy den Start in Dallas für den kommenden Monat an. Derzeit sei das Unternehmen in sechs Städten unterwegs, bis Jahresende soll der Robotaxi-Dienst rund um die Uhr laufen. Das lenkradlose Cybercab fährt bislang nur in Austin. Nach Angaben von Manager Lars Moravy sollen erste Kunden es noch 2026 erhalten. Erste Kundenfahrzeuge könnten laut Elluswamy etwa im zweiten Quartal 2027 in die Robotaxi-Flotte aufgenommen werden. Die Zahl der aktiven FSD-Abonnements, einschließlich Einmalkäufen, stieg um 67 Prozent auf 1,74 Millionen.

Finanziell fiel das Quartal gemischt aus. Der Umsatz blieb mit 28,05 Milliarden Dollar auf Vorjahresniveau, der Nettogewinn sank um 43 Prozent auf 787 Millionen Dollar. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 69 Prozent. Mit einem bereinigten Gewinn von 48 Cent je Aktie übertraf Tesla die Erwartungen der Analysten. Für 2026 rechnet der Konzern nur noch mit Investitionen von rund 20 Milliarden Dollar, bisher hatte er mehr als 25 Milliarden angegeben. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel rund 2,2 Prozent.

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