EU-Kommission leitet Verfahren gegen Booking.com wegen Betrugsmaschen ein
Brüssel prüft nach dem Gesetz über digitale Dienste, ob die Buchungsplattform genug gegen gefälschte Unterkünfte, Phishing und nicht gekennzeichnete Werbung tut.

Archivbild · Foto: EmDee / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein förmliches Verfahren gegen Booking.com nach dem Gesetz über digitale Dienste (DSA) eröffnet. Sie vermutet, dass die Plattform Risiken durch betrügerische Inserate und Phishing nicht sorgfältig genug bewertet und eingedämmt hat. Konkret geht es um gefälschte oder regelwidrige Unterkunftsangebote sowie um Betrugsversuche, bei denen Reservierungs- und Gästedaten missbraucht werden.
Ein dritter Punkt betrifft bezahlte Platzierungen: Anbieter sollen für bessere Positionen in den Suchergebnissen gezahlt haben, ohne dass diese klar als Werbung erkennbar waren. Das könnte nach Einschätzung der Kommission gegen Transparenzvorschriften des DSA verstoßen.
