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Wäsche-Fachhandel: September „verhalten bis enttäuschend“ – zu wenig Kundschaft

Laut Umsatzbarometer des Fachmagazins SOUS litten Dessous-Geschäfte im September vor allem unter geringer Frequenz. Bei Wäsche nannten Händler am häufigsten Anita, Primadonna und Marie Jo.

Wäscheabteilung in einem Geschäft in Deutschland (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: FlorenceFlowerRaqs / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Für den Dessous-Fachhandel war der September überwiegend „verhalten bis enttäuschend“. Das ergibt das monatliche Umsatzbarometer des Fachmagazins SOUS, für das vom 5. bis 12. Oktober 45 Fachgeschäfte und Wäscheabteilungen von Textilhäusern befragt wurden. Hauptproblem war demnach nicht die Kauflust der Kundinnen im Laden, sondern die insgesamt zu geringe Zahl an Besuchen. Wer kam, kaufte gezielt; Spontankäufe wurden selten, die Preissensibilität steigt, und reduzierte Ware war besonders gefragt.

Das ungewöhnlich warme Wetter belebte zwar in manchen Regionen die Innenstädte, bremste aber den Absatz der Herbst- und Winterkollektionen. Bademode ließ nach der Hauptsaison nach. Einige Geschäfte erreichten das Vorjahresniveau erst in den letzten Tagen des Monats, andere blieben deutlich darunter. Die Hoffnung richtet sich nun auf den Oktober. Im August hatte das Barometer, damals mit mehr als 50 Teilnehmern, noch ein überwiegend positives, wenn auch uneinheitliches Bild gezeichnet.

Bei den meistgenannten Marken für Dessous und Wäsche liegt Anita since 1886 mit 53 Prozent der Nennungen vorn, gefolgt von Primadonna mit 49, Marie Jo mit 44, Mey mit 27 und Rosa Faia mit 16 Prozent. Bei Nacht- und Loungewear führen Calida und Mey mit je 27 Prozent vor Rösch mit 15 Prozent. In der Bademode steht Primadonna mit 40 Prozent an der Spitze, knapp vor Anita since 1886 mit 38 Prozent. Mehrfachnennungen waren möglich.

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