Berlin --:--Mittwoch, 21. Oktober 2026
LIVE
EnergieNACHRICHTENFAKTENKONTEXT
Energie ·

Gas und Strom über Grenzen: Bulgarien setzt auf Vertikalen Gaskorridor und Balkan-Netze

Energieministerin Petrowa wirbt in Sofia für regionale Leitungsprojekte – vom Vertikalen Gaskorridor bis zu Ökostrom-Routen vom Kaspischen Meer nach Europa.

Symbolbild: Gaspipeline im Norden Chiles

Symbolbild · Foto: Diego Delso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgarien will seine Rolle im europäischen Energiesystem über regionale Infrastrukturprojekte stärken. Das sagte Energieministerin Iwa Petrowa am Dienstag beim Global Innovation Summit 2026 in Sofia, wie die Agentur BTA unter Berufung auf ihr Ministerium berichtete. Petrowa nannte den Vertikalen Gaskorridor, den Ost-West-Energiekorridor und den Nord-Süd-Stromkorridor auf dem Balkan. Hinzu komme der Aufbau grüner Energierouten aus der Kaspischen Region nach Europa. Diese Projekte eröffneten nach ihren Worten neue Möglichkeiten für Vernetzung, Diversifizierung und die Zusammenarbeit der Märkte.

Neben Petrowa sprachen der Chef des Gasnetzbetreibers Bulgartransgaz, Kiril Rawnatschki, und der stellvertretende Wirtschaftsminister Krasimir Jakimow. Gemeinsame Botschaft der Regierungsvertreter: Die Zusammenarbeit mit den Ländern der Region und eine bessere Anbindung der Infrastruktur seien entscheidend für Bulgariens Entwicklung und Sicherheit. Der Gipfel stand unter dem Motto „Powering Competitiveness: Energy, Infrastructure and Digital Innovation for Economic Transformation“. Veranstaltet wurde er von der Holding Glavbolgarstroy gemeinsam mit der Global Federation of Competitiveness Councils.

Mehr aus dem Ressort

← Energie