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Iran-Krieg: Teheran will nicht bis nach der US-Wahl warten – Trump droht

Irans Generalstabschef: Teheran werde mit einer Antwort auf neue Angriffe nicht bis nach der US-Wahl warten. Trump fragt, ob die USA „auf die nette oder die nicht nette Art“ gewinnen wollen.

Im Iran-Krieg verschärft sich der Ton. Irans Generalstabschef Ali Abdollahi erklärte am Dienstag laut CBS News, Teheran habe mit einer Antwort auf einen neuen Angriff nicht auf die Ergebnisse der US-Kongresswahlen gewartet und werde das auch nicht tun. Zugleich bat Iran den UN-Sicherheitsrat um eine Sitzung – wegen Drohungen aus Washington, die „Mutter aller Bomben“ einzusetzen, falls der Krieg nach der Wahl am 3. November wieder aufflammt. Sicherheitsratssekretär Mohsen Resaei schloss jede Ausfuhr angereicherten Urans aus dem Land aus.

US-Präsident Donald Trump sagte, die USA kämen im Krieg „sehr gut“ voran, und fragte: „Wollen wir auf die nette oder die nicht nette Art gewinnen?“ Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte seinen unangekündigten Besuch in Israel. Die US-Truppen seien bereit, gegen Iran vorzugehen, sagte er laut Iran International. Die Jerusalem Post berichtete unter Berufung auf einen Bericht, das Pentagon verlege den Flugzeugträger „USS Theodore Roosevelt“ in den Nahen Osten; offiziell bestätigt wurde das zunächst nicht.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte laut Iran International, man müsse die Beseitigung des iranischen Regimes vollenden – das sei das Hauptziel. Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, die Armee werde die Sicherheitszone im Südlibanon nicht verlassen, solange die Hisbollah nicht im ganzen Land entwaffnet sei. US-Finanzminister Scott Bessent sagte, die wirtschaftliche Isolierung Irans wirke, die Ölverladungen auf der Insel Charg seien gestoppt. Das US-Außenministerium warnte Amerikaner in der Region vor Angriffen der Huthi-Miliz.

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