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Simbabwe: Zanu-PF will Parteitag verschieben – Mnangagwa könnte bis 2030 regieren

Die Regierungspartei treibt eine Resolution voran, ihren Wahlparteitag von 2027 auf 2029 zu verlegen. Abgeordnete, die Sitzungen zu einer Verfassungsänderung verpassten, sollen bestraft werden.

Archivbild (2019): Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa im Kreml

Archivbild · Foto: Presidential Executive Office of Russia / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

In Simbabwe treibt die Regierungspartei Zanu-PF Pläne voran, die Präsident Emmerson Mnangagwa länger an der Macht halten könnten. Auf dem Jahresparteitag in Chinhoyi wurde laut dem Nachrichtenportal allAfrica eine Resolution vorangebracht, den nächsten Wahlparteitag der Partei von 2027 auf 2029 zu verschieben. Das könnte Mnangagwa bis 2030 im Amt halten. Provinzvertreter der Partei verteidigten auf dem Parteitag Resolutionen, die seine weitere Führung unterstützen.

Zugleich kündigte der Rechtssekretär der Partei, Ziyambi Ziyambi, auf dem Parteitag Disziplinarmaßnahmen gegen Abgeordnete an, die Parlamentssitzungen zum Verfassungsänderungsgesetz Nummer 3 verpasst hatten. Unter denjenigen, die nicht abstimmten, sind laut allAfrica mehrere hochrangige Funktionäre und stellvertretende Minister. Warum sie den Sitzungen fernblieben, ist unklar. Namen nennt der Bericht nicht, auch zum Ausgang der Abstimmung macht er keine Angaben.

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