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Neue Kommandozentrale in Biggin Hill: FIA unterstützt Rennleitung aus der Ferne

Die FIA hat ihr Race Operations Centre am Formel-1-Standort Biggin Hill offiziell eröffnet. Bis zu 16 Mitarbeiter unterstützen von dort Rennleitung und Sportkommissare – künftig auch mit KI.

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Foto: Steffen Prößdorf / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · FIA · youtube.com

Der Automobil-Weltverband FIA hat sein neues Race Operations Centre (ROC) im englischen Biggin Hill offiziell eingeweiht. Die Zentrale liegt am Standort von Formula One Management, wo auch die TV-Produktion der Formel 1 sitzt. Zur Eröffnung kamen FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem und Formel-1-Chef Stefano Domenicali. Im Einsatz ist das Zentrum laut Motorsport.com bereits seit dem Großen Preis der Niederlande im August.

Von Biggin Hill aus unterstützen an einem Rennwochenende bis zu 16 Mitarbeiter die Rennleitung und die Sportkommissare an der Strecke. Ausgewertet werden mehr als 140 Audio- und Videodatenströme sowie Positionsdaten der Autos und der Boxenfunk. Laut RaceFans soll das Team unter anderem Frühstarts, falsche Startpositionen, Verstöße gegen die Streckenbegrenzungen und Vergehen in der Boxengasse erkennen; neue KI-Systeme sollen Abläufe automatisieren und Zwischenfälle aufspüren. Die Investition beziffert die FIA auf mehrere Millionen Euro.

Ben Sulayem erklärte, die Einrichtung werde präzise, einheitliche und effiziente Entscheidungen unterstützen. Domenicali sprach von einem Beispiel für die enge Zusammenarbeit von Formel 1 und FIA. Das ROC betreut auch die Formel 2 und die Formel 3. Nächste Station der Formel 1 ist am Sonntag der Große Preis der USA in Austin.

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