MB&F belebt seine erste Legacy Machine wieder – kleiner und sportlicher
15 Jahre nach der Legacy Machine N°1 bringt MB&F die LM1 EVO: 42 statt 44 Millimeter, zwei unabhängig stellbare Zeitanzeigen und 60 statt 45 Stunden Gangreserve.
Foto: liftconferencephotos from Geneva, Switzerland / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · MB&F · youtube.com
Die Genfer Uhrenmarke MB&F hat Mitte Oktober die LM1 EVO vorgestellt, eine Weiterentwicklung der Legacy Machine N°1 von 2011. Das Original gewann 2012 beim Grand Prix d'Horlogerie de Genève den Publikumspreis und den Preis für die beste Herrenuhr. Die Neuauflage gehört zur sportlicheren EVO-Familie, die 2020 mit der Legacy Machine Perpetual EVO begann. Das Gehäuse schrumpft von 44 auf 42 Millimeter, ist 16,8 Millimeter hoch und bis 80 Meter wasserdicht. Eine Lünette gibt es nicht; ein hoch gewölbtes Saphirglas überspannt das Zifferblatt mit der 14 Millimeter großen Unruh.
Kern der Uhr sind zwei Zeitanzeigen, die sich unabhängig voneinander stellen lassen – auch mit Versatz von 30 oder 45 Minuten. Alternativ kann eine der beiden Anzeigen verstrichene Zeit messen. Das Handaufzugswerk, entwickelt mit Jean-François Mojon und mit Vorgaben zur Finissage von Kari Voutilainen, läuft nun 60 statt 45 Stunden. Die Gangreserve zeigt ein geneigter Zeiger bei sechs Uhr statt der früheren senkrechten Anzeige. Neu sind außerdem integrierte Kautschukbänder, die sich ohne Werkzeug wechseln lassen.
MB&F bietet die Uhr in Titan mit schwarzen Anzeigen und blauen Zeigern sowie in Roségold mit grüner Zifferblattplatte an; die Goldversion ist auf 33 Stück begrenzt. Gründer Maximilian Büsser hatte die Legacy-Machine-Idee einst mit der Frage beschrieben, was geschehen wäre, wenn er 1867 statt 1967 geboren worden wäre. Gezeigt wurde die LM1 EVO auch auf der Messe WatchTime New York vom 16. bis 18. Oktober. Das Video der Marke stellt die Uhr vor.
