IBM wächst schneller: Software treibt den Umsatz auf 17,1 Milliarden Dollar
Der IT-Konzern übertrifft im dritten Quartal die Erwartungen und hebt die Prognose für den freien Cashflow an. Das Großrechnergeschäft schrumpft dagegen deutlich.

Archivbild · Foto: Treesmittenex / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
IBM hat im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 17,1 Milliarden US-Dollar erzielt, fünf Prozent mehr als vor einem Jahr; währungsbereinigt betrug das Plus sechs Prozent. Das teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,95 Dollar und damit nach Angaben von Investing.com über der Analystenerwartung von 2,86 Dollar. Unter dem Strich verdiente IBM 2,2 Milliarden Dollar.
Wachstumstreiber war die Softwaresparte mit 7,8 Milliarden Dollar Umsatz und einem Plus von acht Prozent; das auf Red Hat basierende Hybrid-Cloud-Geschäft wuchs um elf Prozent. Die Infrastruktursparte legte um vier Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu, obwohl der Umsatz mit den Großrechnern IBM Z um 20 Prozent einbrach. Das Beratungsgeschäft stagnierte bei 5,3 Milliarden Dollar.
Für das Gesamtjahr bestätigte IBM ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent und erwartet nun einen um mehr als eine Milliarde Dollar höheren freien Cashflow als im Vorjahr. In der Telefonkonferenz bezeichnete Konzernchef Arvind Krishna Quantencomputing als strategisches Feld, mit dem sich IBM von der Konkurrenz abhebe, und als große langfristige Chance. Er kündigte für den 10. Dezember einen „Quantum Day“ an. Die Aktie gab nachbörslich nach Angaben von Investing.com um 3,66 Prozent nach.
