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Putin stimmt neuen Dreiergesprächen mit Kiew und Washington zu

Nach drei Stunden mit US-Gesandtem Witkoff sagt der Kreml Gespräche nach dem 10. November zu. Thema soll eine Sicherheitsordnung nach Kriegsende sein. Selenskyj fordert einen Gipfel.

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Foto: GAlexandrova / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach Kreml-Angaben grundsätzlich zugestimmt, die Dreiergespräche mit den USA und der Ukraine wieder aufzunehmen. Kremlberater Juri Uschakow sagte nach einem rund dreistündigen Treffen Putins mit US-Sondergesandtem Steve Witkoff in St. Petersburg, die Gespräche könnten nach dem 10. November beginnen, berichtet AP. Im Mittelpunkt solle der „Aufbau eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine nach dem Ende des Konflikts“ stehen. An dem Treffen im Konstantinpalast nahmen auch Uschakow und der Sondergesandte Kirill Dmitrijew teil, Jared Kushner war per Video zugeschaltet.

Es wären die ersten Dreiergespräche seit Februar; frühere Runden in Abu Dhabi und Genf brachten außer Gefangenenaustauschen kaum Fortschritte. Die Vorschläge, die Witkoff am Vortag in Oslo mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und europäischen Vertretern besprochen hatte, enthielten laut Uschakow „wenig wirklich Wertvolles“; später sprach er von einem Schritt in die richtige Richtung. Selenskyj erklärte, Kiew unterstütze ein Treffen auf Ebene der Verhandlungsteams, nur ein Gipfel der Staatschefs könne aber den Stillstand durchbrechen. Als Mindestforderung an Russland nannte er im Sender Fox News ein Einfrieren des Krieges.

US-Präsident Donald Trump sagte im Oval Office: „Wir wollen, dass Selenskyj einen Deal macht.“ Putin zeigte sich laut den Berichten offen für eine Wiederbelebung der Wirtschaftsbeziehungen zu den USA und erklärte sich bereit, über den Iran-Konflikt zu sprechen; Witkoff dankte ihm für zugesagte Diesellieferungen. Die Angriffe gingen auch während der Gespräche weiter: Laut ABC News (Australien) wurde Kiew am Mittwochabend mit ballistischen Raketen beschossen, sechs Menschen wurden verletzt.

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