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Hauspreise im Verhältnis zum Einkommen: Spanien 56 Prozent über dem Stand von 2000

Eine Datenauswertung von Al Jazeera auf Basis von OECD- und Eurostat-Zahlen zeigt, wie stark Wohnen und Alltag in Spanien, Frankreich, Portugal und Italien seit 2000 teurer wurden.

Symbolbild: Wohnhaus in Madrid

Symbolbild · Foto: Luis García (Zaqarbal) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

In Spanien sind Wohnimmobilien im Verhältnis zu den Einkommen heute um 56 Prozent teurer als im Jahr 2000. Das geht aus einer am 19.10.2026 veröffentlichten Datenauswertung des Senders Al Jazeera hervor, die das Verhältnis von Hauspreisen zu Einkommen der Industrieländerorganisation OECD nutzt und auf das Jahr 2000 (gleich 100) umrechnet. In Frankreich liegt der Wert 39 Prozent über dem Ausgangsniveau, hat sich seit dem Höchststand 2022 aber leicht entspannt; in Italien sind es nur 5 Prozent. Portugal zeigt einen besonderen Verlauf: Dort sanken Hauspreise im Verhältnis zum Einkommen nach 2000 rund 15 Jahre lang, seit 2015 stieg der Wert laut der Auswertung jedoch um 67 Prozent.

Auch die Verbraucherpreise insgesamt zogen deutlich an: Nach dem Eurostat-Verbraucherpreisindex kostet ein Warenkorb, der im Jahr 2000 100 Euro kostete, in Spanien heute rund 178 Euro, in Portugal etwa 171, in Italien 168 und in Frankreich 159 Euro. Die Reallöhne entwickelten sich laut OECD-Daten unterschiedlich: Zwischen 2000 und 2025 stiegen sie in Portugal um 20 Prozent, in Frankreich um 11 und in Spanien um 7 Prozent, in Italien sanken sie um fast 5 Prozent.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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