Ferrari 12Cilindri Manuale: Erste Testfahrer loben den V12 mit Kupplungspedal
Die ersten Fahrberichte zum 12Cilindri Manuale sind da. Ferraris auf 1.499 Stück limitierter V12 bekommt Kupplungspedal und offene Schaltkulisse – mechanisch verbunden ist beides aber nicht.
Foto: Calreyn88 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
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Ferrari hatte den 12Cilindri Manuale Anfang Juli 2026 vorgestellt, jetzt sind die ersten Fahrberichte erschienen. Top Gear veröffentlichte am 21. Oktober einen Test und nennt das Getriebe „eines der allerbesten“, die der Autor Ollie Marriage je in einem Auto gefahren sei. Kleine Kritik: Die Kupplung arbeite fast zu sauber, die Schaltung sei womöglich zu geschmeidig. Sein Fazit lautet dennoch: ein „Geniestreich“.
Technisch steckt hinter dem Handschalter eine Besonderheit: Ferrari behält das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe des normalen 12Cilindri bei und ergänzt ein „Manuale By-Wire“-System. Kupplungspedal und Schalthebel in der offenen Sechsgang-Kulisse sind laut Hersteller nicht mechanisch mit Getriebe und Kupplung verbunden. Manuell lassen sich die ersten sechs Gänge und der Rückwärtsgang einlegen, im Automatikmodus nutzt das Auto alle acht. Schaltwippen gibt es nicht mehr, eine automatische Zwischengas-Funktion ebenfalls nicht.
Unverändert bleibt der 6,5-Liter-V12-Saugmotor mit laut Hersteller 830 PS und 678 Nm, der bis 9.500 Umdrehungen dreht. Ferrari baut 1.499 Exemplare über sein Tailor-Made-Programm in Maranello. Laut autoevolution beginnt die Produktion in diesem Herbst, die ersten Kunden sollen ihre Autos im ersten Quartal 2027 erhalten.
