Eurovision 2027 in Burgas: Serbien sagt zu – Bulgarien gibt 4,8 Millionen Euro
Nach wochenlangen Gerüchten bestätigt der serbische Sender RTS seine Teilnahme am ESC in Burgas. Die Regierung in Sofia unterstützt die Gastgeberstadt mit über 4,8 Millionen Euro.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Serbien nimmt am Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien teil. Der öffentlich-rechtliche Sender RTS bestätigte dies der deutschsprachigen Fanseite ESC kompakt, wie Novini.bg am 21. Oktober unter Berufung auf die Agentur BTA berichtete. In den vergangenen Wochen hatte es Gerüchte über einen Rückzug gegeben, weil RTS – anders als sonst bis September üblich – noch keinen Aufruf für seinen Vorentscheid veröffentlicht hatte. Wie der serbische Beitrag ausgewählt wird, ist noch offen.
Der Wettbewerb findet in der Arena Burgas am Schwarzen Meer statt: Halbfinals am 11. und 13. Mai, Finale am 15. Mai 2027. Bulgarien ist Gastgeber, weil DARA 2026 in Wien mit „Bangaranga“ gewonnen hat. Die Regierung bewilligte Mitte Oktober einen zusätzlichen Transfer von über 4,8 Millionen Euro an die Stadt Burgas, unter anderem für eine Testveranstaltung und die technische Vorbereitung der Halle. Für das Eurovision Village schlägt die Stadt das Gelände des früheren Hafenlagers Magaziya 7 vor.
Nicht dabei sein wird Tschechien: Der Sender Česká televize verzichtet wegen Budgetkürzungen. Auch Irlands RTÉ hat abgesagt, in Spanien ist eine Teilnahme offen. Die Niederlande kehren dagegen zurück, Kanada gibt 2027 sein Debüt.
