Hoher Spritpreis macht Luft: E-Autos werden teurer – Rabatte schrumpfen
Für Elektroautos gibt es weniger Nachlass, für Verbrenner etwas mehr. Der Preisabstand wuchs laut einer CAR-Studie im Oktober auf mehr als 2.900 Euro.

Symbolbild · Foto: Julian Herzog (Website) / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die hohe Nachfrage macht Elektroautos in Deutschland teurer. Laut einer Marktstudie des privaten Center Automotive Research (CAR) in Bochum haben Hersteller und Händler im Oktober die Rabatte für E-Autos verringert, für Verbrenner und Plug-in-Hybride dagegen leicht erhöht – etwa für VW Golf, Opel Astra und Fiat 500.
Im Schnitt werden Verbrenner 19,6 Prozent unter Listenpreis verkauft, Elektroautos 16,3 Prozent. Bei den jeweils 25 meistverkauften Modellen wuchs der durchschnittliche Preisabstand zwischen E-Auto und Verbrenner im Oktober auf mehr als 2.900 Euro, im Dezember 2025 waren es 1.328 Euro. Bei den 20 meistverkauften Plug-in-Hybriden lag der Nachlass im Schnitt bei 20,3 Prozent.
„Der hohe Spritpreis schafft Luft für etwas höhere Preise bei den Elektroautos“, sagte Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. Käufer von E-Autos können je nach individuellen wirtschaftlichen Verhältnissen zusätzlich eine staatliche Förderung von bis zu 6.000 Euro erhalten.
