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NYT: Iranische Funktionäre nennen US-Diplomaten „Freiwild“ – Trump: Angriff oder Deal

Zwei iranische Funktionäre bestätigen laut New York Times Pläne gegen US-Diplomaten. Washington dünnt Botschaften in vier Ländern aus. Trump hält neue Angriffe wie ein Abkommen für möglich.

Gebäude des US-Außenministeriums in Washington (Archivbild)

Archivbild · Foto: U.S. Department of State / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Zwei ranghohe iranische Funktionäre, einer davon Mitglied der Revolutionsgarden, haben der „New York Times“ bestätigt, dass Teheran sich darauf vorbereitet, US-Diplomaten und Regierungspersonal ins Visier zu nehmen. Wegen des Todes Dutzender iranischer Funktionäre und einiger Angehöriger bei US-amerikanischen und israelischen Angriffen seien Amerikaner „Freiwild“ („fair game“), sagte einer von ihnen. Ob Teheran die Fähigkeit hat, solche Pläne umzusetzen, ist laut dem Bericht unklar; US-Beamte verweisen darauf, dass iranische Anschlagspläne im Ausland oft über die tatsächlichen Möglichkeiten hinausgingen.

Das US-Außenministerium reduziert nach den Berichten das Personal an den Botschaften in Jordanien, im Libanon, in Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten; aus Saudi-Arabien waren bereits Anfang der Woche nicht benötigte Mitarbeiter und Angehörige abgezogen worden. Hintergrund ist ein Memo von Geheimdienstdirektor Jay Clayton an Außenminister Marco Rubio, wonach Iran seine Bemühungen gegen Amerikaner im Ausland „erheblich verstärkt“ habe.

US-Präsident Donald Trump ließ am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur AP offen, ob er erneut angreifen lässt: „Es gibt die Möglichkeit, dass ich es tue. Es gibt auch die Möglichkeit, dass wir ein schönes, großes, wunderbares Abkommen bekommen.“ Irans Präsident Massud Peseschkian warf Washington im Staatsfernsehen vor, die Gespräche gestört zu haben, sagte aber, der oberste Führer habe angewiesen, das Abkommen „zu Ende zu bringen“.

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