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Mit den Füßen gelöst: ETH-Laufroboter knackt einen riesigen Zauberwürfel

Forscher der ETH Zürich haben dem vierbeinigen Roboter ANYmal beigebracht, einen übergroßen Zauberwürfel allein mit den Beinen zu lösen – ohne Fernsteuerung, in rund acht bis neun Minuten.

Beim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Lars Karlsson (Keqs) / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Robotic Systems Lab: Legged Robotics at ETH Zürich · youtube.com

Ein Team des Robotic Systems Lab der ETH Zürich hat einen vierbeinigen Laufroboter einen riesigen Zauberwürfel lösen lassen – nur mit seinen Füßen. Der Roboter vom Typ ANYmal-D erkennt den Würfel mit einer Kamera, plant die Lösung und kippt und dreht die Würfelebenen anschließend selbst. Auf echter Hardware gelangen nach Angaben der Forscher drei vollständig autonome Lösungen mit jeweils rund 30 Schritten und einer Dauer von etwa acht bis neun Minuten.

Die Bewegungen – vorwärts und rückwärts kippen sowie eine Ebene drehen – lernte der Roboter per bestärkendem Lernen in der Simulation; ein mit Zusatzwissen trainiertes „Lehrer“-Modell gab sein Können an ein kamerabasiertes „Schüler“-Modell weiter. Die Farben der Würfelfelder erkannte das System im Test drinnen zu 100 Prozent und im Freien zu 98,7 Prozent richtig, die Lage des Würfels bestimmte es auf etwa zwei Zentimeter genau.

Beteiligt sind unter anderem ETH-Professor Marco Hutter und Cesar Cadena, ein Mitautor arbeitet zusätzlich für Nvidia. Die Arbeit ist als Fachaufsatz auf arXiv erschienen; das Fachmagazin IEEE Spectrum stellte das Video am Freitag in seiner Robotik-Rubrik vor.

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