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Dolomiten: Bleiche Felstürme und senkrechte Wände – ein Welterbe in neun Teilen

Die UNESCO zählt die Dolomiten zu den schönsten Berglandschaften der Welt. Das Welterbe in Norditalien umfasst rund 142.000 Hektar, 18 Gipfel ragen über 3000 Meter auf.

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Foto: Wolfgang Moroder / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · DW Documentary · youtube.com

Kaum ein Gebirge hat das Bild der Alpen so geprägt wie die Dolomiten in Norditalien – eine Dokumentation der Deutschen Welle (DW Documentary) zeigt die Region im Sommer. Die UNESCO nahm die Dolomiten am 26.06.2009 in die Liste des Weltnaturerbes auf und bezeichnet sie als eine der schönsten Berglandschaften überhaupt: senkrechte Wände, schroffe Klippen und viele schmale, tiefe und lange Täler. Das Welterbe besteht aus neun Teilgebieten mit zusammen 141.902,8 Hektar, darunter die Marmolata, die Brenta-Dolomiten, Puez-Geisler und die Bletterbach-Schlucht. 18 Gipfel ragen über 3000 Meter auf.

Ausgezeichnet wurden die Dolomiten für ihre Schönheit und ihre Geologie. Einige Felswände steigen laut UNESCO mehr als 1500 Meter auf und gehören zu den höchsten Kalksteinwänden der Welt; der Kontrast zwischen hellem Fels, Wäldern und Wiesen sorgt für die typische Farbenvielfalt. Zugleich sind die Berge versteinerte Atolle aus dem Erdmittelalter: Sie zeigen, wie sich das Leben im Meer nach dem größten bekannten Massenaussterben der Erdgeschichte in der Trias erholte. Höchster Punkt ist laut Wikipedia die Punta Penia an der Marmolata mit 3343 Metern; der Marmolatagletscher ist der einzige noch größere Gletscher der Dolomiten.

Tourismus ist laut Wikipedia der größte Wirtschaftsfaktor der Region – das ganze Jahr über. Zehn nummerierte Höhenwege, die „Alte Vie“, führen in jeweils etwa einer Woche durch das Gebirge, versorgt von zahlreichen Hütten; im Ersten Weltkrieg verlief hier die Front, Klettersteige und Freilichtmuseen erinnern laut Wikipedia daran. Die UNESCO mahnt, das Welterbe vor Tourismusdruck und neuer Infrastruktur zu schützen. Die Stiftung Dolomiti UNESCO mit Sitz in Cortina d’Ampezzo koordiniert die beteiligten Provinzen und wirbt mit Kampagnen für Vorsicht und bewusstes Bergsteigen.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Angaben mit dem genannten Datenstand.

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