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Schwedens Regierungskanzlei sperrt ChatGPT und Claude – Beamte sollen Copilot nutzen

Ab Montag sind die KI-Dienste von OpenAI und Anthropic auf Dienstrechnern der schwedischen Regierungskanzlei nicht mehr erreichbar. Begründet wird das mit der Informationssicherheit.

Rosenbad, Sitz der schwedischen Regierungskanzlei in Stockholm (Archivbild)

Archivbild · Foto: Arild Vågen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die schwedische Regierungskanzlei (Regeringskansliet) sperrt nach Berichten des Senders Sveriges Radio die KI-Chatbots ChatGPT von OpenAI und Claude von Anthropic. Von Montag an sollen die Mitarbeiter die Dienste auf ihren Arbeitsrechnern nicht mehr aufrufen können, meldete die Nachrichtenagentur TT unter Berufung auf interne Informationen, die dem Sender vorliegen.

Digitalisierungsdirektor Mikael Wettercrantz schrieb demnach im Intranet, die Nutzung von KI-Diensten ohne Vertrag könne Folgen für die Informationssicherheit haben. Die Beschäftigten sollen stattdessen freigegebene Werkzeuge wie Microsoft Copilot verwenden. Einige Mitarbeiter haben laut dem Bericht weiter Zugriff auf ChatGPT und Claude über eine hauseigene Plattform; den chinesischen Dienst DeepSeek hatte die Kanzlei bereits zuvor eingeschränkt.

Auch die Steuerbehörde Skatteverket und die Behörde für geschlossene Jugend- und Suchteinrichtungen (SiS) haben nach Angaben des Senders ähnliche Sperren eingeführt. Die Vollstreckungsbehörde Kronofogden prüft einen solchen Schritt noch.

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