Viber Dating: Philippinen werden zum größten Markt für Partnersuche im Messenger
Mehr als die Hälfte der neuen Dating-Profile bei Viber entsteht auf den Philippinen. Der Messenger setzt auf Partnersuche direkt in der Chat-App – getrennt von Kontakten und Telefonnummer.

Symbolbild · Foto: Yuri Samoilov / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der Messenger-Dienst Rakuten Viber meldet für seine Partnersuche-Funktion starkes Wachstum auf den Philippinen. Auf das Land entfallen in diesem Jahr bislang 56 Prozent aller weltweit neu angelegten Viber-Dating-Profile, sagte David Tse, Senior Director von Viber für den Asien-Pazifik-Raum, am 13. Oktober vor Journalisten in Makati, wie Esquire Philippines berichtet. Laut dem Branchenportal Global Dating Insights stieg die Zahl der monatlich aktiven Nutzer dort um 96,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr – weltweit um 44 Prozent –, der Umsatz seit Jahresbeginn – ohne Angabe der Region – um 95,6 Prozent.
Viber hatte die Funktion im Februar 2025 eingeführt; Wartelisten gab es laut dem ukrainischen Techportal AIN.UA ab Januar 2025 für die Philippinen, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina, kurz darauf auch für die Ukraine. Das Dating-Profil ist vom normalen Konto getrennt, Telefonnummern bleiben verborgen; zugleich ist jedes Profil an eine registrierte Telefonnummer gebunden, was Viber als Weg darstellt, „echte Menschen“ kennenzulernen. „Viber Dating hat einen eigenen Mechanismus, um auch unerwünschte Konten zu erkennen“, sagte Tse laut Esquire.
Viber folgt damit einem Ansatz, den auch Facebook verfolgt: Partnersuche innerhalb einer App, die viele ohnehin täglich nutzen. Die Wachstumszahlen stammen vom Unternehmen selbst und wurden nicht unabhängig überprüft; absolute Nutzerzahlen nannte Viber nicht.
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