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Purzelbaum auf Befehl: Mini-Roboter Microduck stehlen Nvidia-Chef Huang in Berlin die Show

Auf der GTC Berlin ließ Jensen Huang vier etwa 25 Zentimeter große Laufroboter von Pollen Robotics und Hugging Face auftreten. Ein Nvidia-Video zeigt, wie sie trainiert werden.

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Foto: Anderseidesvik / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · NVIDIA · youtube.com

Auf der Bühne der Entwicklerkonferenz GTC Berlin hat Nvidia-Chef Jensen Huang am Mittwochabend vier kleine Roboter namens Microduck auf die Bühne geholt. Die rund 25 Zentimeter großen und weniger als ein Kilogramm schweren Zweibeiner stammen von Hugging Face und Pollen Robotics. Auf Huangs Kommandos setzten sie sich und standen auf; beim Befehl zum Nickerchen kippten drei um, und den geforderten Purzelbaum schafften nur zwei. Ein Roboter lief davon, stolperte und richtete sich selbst wieder auf.

Die Microducks haben 15 Motoren, eine Frontkamera, einen Tiefensensor und einen beweglichen Schnabel, mit dem sie leichte Gegenstände greifen können. Sie kosten 399 Dollar; die erste Charge ist ausverkauft, erste Auslieferungen nach Nordamerika und Europa sind bis Weihnachten geplant. Nvidia nennt ihn einen Open-Source-Roboter, mit dem Entwickler und Studierende neue Bewegungen trainieren, anpassen und teilen sollen.

Laut Huang wurden die Roboter in der Cloud auf großen Nvidia-Systemen trainiert und ihre Bewegungen in einem digitalen Zwilling in Omniverse auf einem RTX-Spark-Rechner verfeinert. Ein Nvidia-Video zeigt den Ablauf: Nach der Beschreibung helfen KI-Agenten beim Bau der Modelle und Trainingsumgebungen in der Simulationssoftware Isaac Sim, das Laufen lernt der Roboter per verstärkendem Lernen in Isaac Lab.

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