ESA-Rat berät Plan für Europas Weg in den Erdorbit, zum Mond und zum Mars
Beim 350. Treffen des ESA-Rats in Paris ging es um Europas Ambitionen in der Exploration. Im Dezember sollen die Minister in Rom den nächsten Schritt gehen.

Archivbild · Foto: ESA/P. Sebirot, CC BY-SA 3.0 IGO / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 igo (zugeschnitten und skaliert)
Die Europäische Weltraumorganisation ESA bereitet einen größeren Schritt in der Erkundung des Alls vor. Beim 350. Treffen des ESA-Rats am 21. und 22. Oktober in Paris berieten die Mitgliedstaaten über einen Vorschlag von Generaldirektor Josef Aschbacher mit dem Titel „Europas Zukunft in der Weltraumexploration“. Er beschreibt nach ESA-Angaben einen skalierbaren Weg für die niedrige Erdumlaufbahn, den Mond und den Mars, der mehr europäische Eigenständigkeit mit internationaler Zusammenarbeit verbinden und finanziell tragfähig sein soll.
Nächste Station ist ein Zwischentreffen der Ministerinnen und Minister am 15. Dezember in Rom. Es soll vorbereitende Arbeiten im bestehenden Finanzrahmen ermöglichen; die Entscheidungen über Programme und Geld fallen erst bei der Ministerratskonferenz 2028. Zudem verlangt die ESA in den Verhandlungen über den nächsten EU-Haushalt und ein EU-Weltraumgesetz eine klare Aufgabenteilung ohne Doppelstrukturen. Personell ernannte der Rat zum 1. Januar 2027 Andrzej Banasiak zum Direktor für Kommerzialisierung und Industriepartnerschaften und Nicolaus Hanowski zum Direktor für Raumfahrtbetrieb.
