Wo Wohnen am wenigsten kostet: Zimmer in Valencia für 450 Euro, Studios in Athen für 750
Der neue Mietindex der Plattform HousingAnywhere vergleicht 25 europäische Städte. Am günstigsten sind Zimmer in Valencia und Studios in Athen und Budapest – am teuersten Amsterdam und Rotterdam.

Symbolbild · Foto: Marylinalcyonova / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Wer in Europa möbliert zur Miete wohnen will, zahlt in Valencia am wenigsten. Laut dem am 14.10.2026 veröffentlichten International Rent Index der Vermietungsplattform HousingAnywhere kostete ein WG-Zimmer dort im dritten Quartal 2026 im Mittel (Median) 450 Euro im Monat – allerdings 7,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es folgen Stuttgart mit 540 Euro (plus 10,2 Prozent), Lissabon mit 560 Euro, Florenz mit 600 Euro und Wien mit 619 Euro. Untersucht wurden 25 Städte in elf Ländern, vor allem beliebte Studentenstädte.
Bei Einzimmerwohnungen (Studios) liegen Athen und Budapest mit jeweils 750 Euro vorn, gefolgt von Porto mit 850 Euro. In Athen und Porto sanken die Preise binnen eines Jahres um 6,3 beziehungsweise 5,6 Prozent, in Budapest stiegen sie um 9,5 Prozent. Am teuersten sind Zimmer in Amsterdam (1000 Euro), Rotterdam (884 Euro) und Hamburg (850 Euro); ein Studio in Rotterdam kostet 1700 Euro, 28,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Über alle Städte lag der Median für ein Zimmer bei 635 Euro (plus 1 Prozent), für ein Studio bei 1100 Euro (minus 3,7 Prozent).
„Die Zimmermieten in den europäischen Studentenstädten waren in diesem Sommer stabil“, sagte HousingAnywhere-Chef Antonio Intini. Grundlage sind nach Angaben des Unternehmens 44.862 Inserate privater Vermieter und Makler, die Interesse von Mietern erhielten; rund 99 Prozent waren möbliert, zwei Drittel inklusive Nebenkosten. Wohnungsbaugesellschaften fehlen, der Index bildet also vor allem den Markt für Studierende und Zugezogene ab, nicht die Durchschnittsmiete.
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