Konkurrenz für GPS: Xona sammelt 250 Millionen Dollar für eigenes Navigationsnetz
Das kalifornische Start-up will mit rund 258 Satelliten zentimetergenaue Ortung liefern. Bewertet wird es nun mit 2,45 Milliarden Dollar.

Symbolbild · Foto: Bill Ingalls / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Das kalifornische Raumfahrt-Start-up Xona hat in einer neuen Finanzierungsrunde 250 Millionen Dollar eingesammelt und wird dabei mit 2,45 Milliarden Dollar bewertet. Angeführt wurde die Runde vom Investor Future Ventures, den Steve Jurvetson mitgegründet hat, ein Mitglied des SpaceX-Verwaltungsrats. Insgesamt hat Xona seit der Gründung 2019 mehr als 570 Millionen Dollar eingeworben. Das Geld soll die Produktion von Satelliten beschleunigen: Bis Ende 2027 will das Unternehmen 50 Stück pro Jahr bauen.
Xona plant mit „Pulsar“ ein kommerzielles Navigationsnetz aus etwa 258 Satelliten in niedriger Umlaufbahn, als Ergänzung und Alternative zum US-System GPS. Nach Firmenangaben sind die Signale 100-mal stärker als die herkömmlicher GPS-Satelliten, schwerer zu stören und zentimetergenau. Sechs Satelliten sind bereits mit einer Falcon 9 von SpaceX gestartet. Der Dienst soll 2027 beginnen. „Wir haben das Jahr mit einer praktisch leeren Halle begonnen, und jetzt haben wir eine funktionierende Satellitenfabrik“, sagte Firmenchef Brian Manning dem Magazin Forbes.
