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Windpark Gennaker: Umspannwerke „Darß“ und „Zingst“ in der Ostsee installiert

Vor Mecklenburg-Vorpommern hat der Bau des Offshore-Windparks Gennaker einen ersten großen Meilenstein erreicht: Das Spezialschiff „Pioneering Spirit“ setzte zwei Umspannwerke.

Archivbild: Spezialschiff „Pioneering Spirit“ (damals „Pieter Schelte“) auf See, 2015

Archivbild · Foto: 404458BRZ / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Beim Offshore-Windpark Gennaker in der deutschen Ostsee sind die beiden Umspannplattformen „Darß“ und „Zingst“ installiert. Das teilte der Projektentwickler Skyborn Renewables am 22. Oktober mit. Das Unternehmen spricht von einem der ersten großen Bau-Meilensteine auf See. Der Windpark entsteht rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst vor Mecklenburg-Vorpommern. Projektpartner sind die Stadtwerke München.

Geplant sind 63 Windturbinen der 15-Megawatt-Klasse mit zusammen 976,5 Megawatt Leistung. Nach Angaben von Skyborn sollen sie pro Jahr rund 3,8 Terawattstunden Strom erzeugen, was etwa dem Bedarf von einer Million Haushalten entspricht. Die Umspannwerke wandeln den Strom von 66 auf 220 Kilovolt um. Er wird über das Netzanbindungssystem OST-6-1 des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz an Land gebracht.

Für die Installation setzte das Unternehmen Allseas sein Schiff „Pioneering Spirit“ ein. Es ist 382 Meter lang, 124 Meter breit und kann bis zu 60.000 Tonnen heben; laut Mitteilung ist es das größte Offshore-Bauschiff der Welt. Die Plattformen sollen nun die nächsten Bauphasen auf See unterstützen. Einen Termin für die Fertigstellung des Windparks nannte Skyborn in der Mitteilung nicht.

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