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Schwarzes Meer: Bulgarien bietet laut Minister Stojanow alle Mittel der Armee auf

Radar im Osten verstärkt, Jets und Aufklärer im Einsatz: Verteidigungsminister Stojanow kündigt neue Drohnenregeln an. Die NATO plant ein Marinekommando unter türkischer Führung.

Kampfjet der bulgarischen Luftwaffe (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Benjamin Wilson / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Bulgarien hat nach Angaben von Verteidigungsminister Dimitar Stojanow alle verfügbaren Kräfte der Streitkräfte für die Sicherheit an der Schwarzmeerküste mobilisiert. Die Radarüberwachung in östlicher Richtung sei verstärkt worden, eingesetzt würden Kampf- und Aufklärungsflugzeuge sowie Mittel der Marine, sagte Stojanow am Freitag auf dem Flugplatz Tscheschnegirowo bei Plowdiw. Dort verfolgte er die Vorführung der multinationalen Anti-Drohnen-Übung BOLD ADRA 26, an der Spezialkräfte aus mehr als 15 Ländern teilnehmen. Bulgarien ist erstmals Gastgeber der vom NATO-Kommando für Spezialoperationen organisierten Übung.

Für den Umgang mit Drohnen müsse der Rechtsrahmen geändert werden, sagte der Minister. Geplant seien Änderungen am Gesetz über Verteidigung und Streitkräfte; das Verkehrsministerium habe zudem eine Verordnung vorbereitet. Entscheidungen über den Drohneneinsatz sollten künftig auf niedrigere Kommandoebenen verlagert werden.

Generalstabschef Admiral Emil Eftimow sagte, die NATO reagiere auf Grundlage von Informationsaustausch und Analysen – maßvoll und ohne die Lage eskalieren zu lassen. Die Allianz arbeite an einem Marinekommando im Schwarzen Meer mit der Türkei als führender Nation; das Vorhaben sei weit fortgeschritten. Eine universelle Anti-Drohnen-Lösung gebe es nicht, entscheidend sei ein Lagebild in Echtzeit, sagte Eftimow laut bTV.

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