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Spandau: Mutmaßlicher Kokstaxi-Fahrer flüchtet vor Polizei – Schusswaffe im Auto

Ein 20-Jähriger soll sich nachts in Spandau einer Kontrolle entzogen haben. Nach Polizeiangaben hatte er getrunken und eine Schusswaffe dabei; in seiner Wohnung fanden Ermittler Drogen.

Streifenwagen der Berliner Polizei (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Auge24.eu / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Berliner Polizei hat in Spandau einen 20 Jahre alten Autofahrer festgenommen, der kurz nach Mitternacht vor einer Kontrolle geflüchtet sein soll. Nach Angaben der Polizei wollten Beamte den Wagen an einer Tankstelle an der Ruhlebener Straße überprüfen. Der Fahrer soll daraufhin in Richtung Charlottenburger Chaussee davongefahren sein und ausgerechnet vor einem Polizeiabschnitt angehalten haben. Er und zwei Mitfahrer liefen weg, die Beamten holten den Fahrer ein.

Bei der Festnahme räumte der Tatverdächtige laut Polizei ein, eine Schusswaffe im Auto zu haben; die Beamten stellten sie sicher. Er gab demnach außerdem zu, Alkohol getrunken und andere Drogen konsumiert zu haben.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Wohnung des 20-Jährigen durchsucht. Dort fanden die Ermittler nach Polizeiangaben Betäubungsmittel sowie Werbematerial für sogenannte Kokstaxis, also Drogenlieferungen auf Bestellung. Das Auto wurde beschlagnahmt. Gegen den Mann wird wegen mehrerer Delikte ermittelt; über Verletzte wurde nichts bekannt.

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