„Demons’ Night Fever“ im Test: Taktik-Rollenspiel, in dem man die eigenen Leute opfert
Das neue Spiel von „Disgaea“-Erfinder Sohei Niikawa spaltet die Kritik: Famitsu gibt 29 von 40, MonsterVine nur 1 von 5 Punkten.
Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Trailer: YouTube · Arc System Works America · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Famitsu 29/40 · Digital Chumps 7,3/10 · Final Weapon 3,5/5 · MonsterVine 1/5
- Plattformen
- PS5, Switch, PC
- Studio
- Drecom und SuperNiche (Arc System Works)
- Release
- 22.10.2026
+ Stärken
- Originelles Opfer-System mit „Peons“
- Schräge Prämisse als böser Oberherr
- Markanter Zeichenstil
- Fristen-System sorgt für Planung
– Schwächen
- Humor oft zu plump
- Hölzerne Sprachausgabe
- Viele, sich wiederholende Tutorials
- Kämpfe teils zufallslastig
Fazit der Kritik
Mutiges Taktik-Experiment vom „Disgaea“-Schöpfer – ob es zündet, hängt stark am eigenwilligen Humor.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
„Demons’ Night Fever“ ist seit dem 22. Oktober für PS5, Switch und PC (Steam) erhältlich. Entwickelt haben das Taktik-Rollenspiel Drecom und SuperNiche, Publisher ist Arc System Works, produziert hat Sohei Niikawa, der Schöpfer der „Disgaea“-Reihe. Im Mittelpunkt steht der Teufel Giga Super Death, der kurz vor dem Sieg über Gott in ein Baby verwandelt wurde, und der junge Killshiro Katanaka, der als einzige feste Spielfigur kämpft. Die übrigen Einheiten sind „Peons“, die man im Kampf gezielt opfert, um stärker zu werden.
Die Wertungen reichen weit auseinander: Das japanische Magazin Famitsu vergab 29 von 40 Punkten, Digital Chumps 7,3 von 10, Final Weapon 3,5 von 5 und MonsterVine nur 1 von 5. Einen Metascore gibt es noch nicht. Gelobt werden das ungewöhnliche Opfer-System, das ein befreiendes Gefühl als böser Oberherr vermittle, der markante Zeichenstil und ein Fristen-System, bei dem jedes Kapitel bis zu einem Stichtag geschafft sein muss.
Kritisiert werden ein oft plumper Humor, eine hölzerne Sprachausgabe und viele Tutorials. Final Weapon nennt zudem einen erzwungenen Wechsel der Spielweise im dritten Kapitel samt Schwierigkeitssprung. MonsterVine hält die Kämpfe für zu zufallsabhängig und die Fortschrittssysteme für schwer lesbar, Digital Chumps dagegen nennt das Spiel ein „teuflisch gutes“ Erlebnis für Taktik-Fans, die etwas Neues suchen.
