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Bericht: „Dishonored“-Studio Arkane Lyon droht Mitte November das Aus

Laut Le Monde muss bis zum 13. November ein Käufer gefunden sein, 217 Stellen stehen auf dem Spiel. Microsoft sucht einen Partner für „Marvel’s Blade“.

Symbolbild (Archiv): Blick über den Bahnhof Lyon Part-Dieu auf die Skyline von Lyon, Sitz von Arkane Lyon

Symbolbild · Foto: Smiley.toerist / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das französische Studio Arkane Lyon, bekannt für „Dishonored“ und „Deathloop“, steht laut einem Bericht der Zeitung Le Monde vor der Schließung, falls sich bis zum 13. November kein Käufer findet. An diesem Tag endet nach Angaben eines Gewerkschaftsvertreters die Konsultations- und Verhandlungsphase eines Sozialplans. Ohne Einigung wären 217 Arbeitsplätze betroffen. Die Verhandlungen laufen laut Gewerkschaft „schlecht“, sie fordert eine Verlängerung der Frist.

Microsoft erklärte gegenüber Le Monde, man prüfe weiterhin „verschiedene Optionen“ für Arkane und suche aktiv einen Partner, der die nächste Entwicklungsphase und die Vermarktung des Projekts „Marvel’s Blade“ ermögliche. Das 2023 angekündigte Actionspiel ist nach Angaben der Gewerkschaft nahezu fertig; sollte es nie erscheinen, wäre das eine „monumentale Verschwendung“. Laut IGN ist eine neue Präsentation für Anfang 2027 und eine Veröffentlichung im vierten Quartal 2027 geplant.

Microsoft hatte den Abschied von Arkane Lyon aus den Xbox Game Studios bereits in diesem Jahr angekündigt, zusammen mit weiteren Studios wie Double Fine und Ninja Theory. Das Schwesterstudio Arkane Austin hatte Microsoft schon 2024 nach dem Misserfolg von „Redfall“ geschlossen.

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